Michael von Abercron

von Abercron kritisiert Entscheidung des Bundesinnenministeriums

Zu der Entscheidung des Bundesinnenministeriums, am Bahnhof Elmshorn keine Wache der Bundespolizei einzurichten, erklärt der Bundestagsabgeordnete Michael von Abercron:

„Die Entscheidung des Bundesinnenministeriums, am Bahnhof Elmshorn keine Wache der Bundespolizei einzurichten, verwundert mich sehr.

 

Der Bahnhof Elmshorn ist mit seinem besonders hohen Verkehrsaufkommen, vielen Zu-, Aus- und Umstiegen und einer Drogenszene aus dem Großraum Hamburg sowie einem Kriminalitätsschwerpunkt, der sich um den Bahnhof gebildet hat, ein “Hot Spot“ in Schleswig-Holstein. Sogenannte ‚mobile anlassbezogene Einsatzelemente’ wie das BMI sie erwähnt, können bestenfalls zeitlich begrenzt zu einer spürbaren Erhöhung der Präsenz im Einsatzraum führen. Nur eine dauerhaft besetzte Wache ist in der Lage die personell angespannte Lage vor dem vorhandenen, nur dürftig ausgestatteten und nicht ständig besetzten Dienstverrichtungsraum zu verbessern.

 

Ich werde mich weiter für eine Wache der Bundespolizei in Elmshorn einsetzen. Das Fehlen einer Wache der Bundespolizei am vom Passagieraufkommen drittgrößten Bahnhof in Schleswig-Holstein ist für die Sicherheit in der Metropolregion Hamburg und für die beiden großen Bahnlinien Westküste und Kiel ein erhebliches Sicherheitsmanko, dass gelöst werden muss.”

 

von Abercron hat in bereits mehreren Schreiben dem Bundesministerium für Inneres, Bau und Heimat den Bedarf einer Wache in Elmshorn unterbreitet. Auch von Angehörigen der Bundespolizei hat es immer wieder Hinweise für die Notwendigkeit einer neuen Wache gegeben. Das BMI hat diesem Bedarf dem Abgeordneten von Abercron in einem Schreiben vom 21. Juli nun widersprochen. Das BMI vertritt den Standpunkt, dass mit mobilen Einsatzelementen die Präsenz im Einsatzraum spürbar verstärkt werde.


„Als ein Zeichen der Hoffnung werte ich den Hinweis in dem Schreiben des Innenministeriums, dass die Situation am Bahnhof Elmshorn durch das Bundesministerium und seine Dienststellen weiter beobachtet werden soll. Mit den politischen Vertretern vor Ort werde ich jedenfalls alles tun, dass dieser Informationsfluss auch voll umfänglich sicher gestellt werden kann, so dass zukunftsweisende Entscheidungen weiter möglich bleiben.”, so von Abercron abschließend.