Michael von Abercron

Die Finanzierbarkeit des umlagefinanzierten Rentensystems steht in Frage

Zu den Rentenplänen der SPD erklärt der Bundestagsabgeordnete Michael von Abercron (CDU):

„Nur wie SPD Kanzlerkandidat Olaf Scholz   zu behaupten, ‚die Rente ist sicher‘, und deshalb seien die Analysen und Vorschläge  des wissenschaftlichen Beirats des  Wirtschaftsministeriums abzulehnen, kann nicht nachvollzogen werden. Es sei denn, man verschließt die Augen vor der Realität. Ich werde in der kommenden Legislaturperiode für Jung und Alt ein zwingend erforderlich gerechtes  Rentensystem von der Regierung   einfordern. Mit einigen Strukturveränderungen könnte es gelingen. Die Armutsfestigkeit des Rentensystems ist zu erhöhen und der Bevölkerung ist ein Zugang zu einem kostengünstigen kapitalgedeckten Zusatzsystem anzubieten.

 

Die von Medien und Wissenschaftlern aufgeführten Daten und Fakten lassen nur einen Schluss zu: Ohne Reformen wird die in Kürze einsetzende und nahezu 20 Jahre anhaltende massive demographische Entwicklung der Gesellschaft die Finanzierbarkeit des umlagefinanzierten Rentensystems infrage stellen. Die Politik ist aufgefordert, hier ein nachhaltiges  Angebot vorzulegen.

 

Der zu erwartende markante Rückgang des Wirtschaftswachstums bei einer von linken  Politikern der SPD und Grünen geforderten Wirtschaftspolitik wird den gesamtwirtschaftlichen Verteilungsspielraum verringern und zu einer verschärften Konkurrenz um Anteile des Steueraufkommens zwischen den Kosten der Dekarbonisierung und der Bewältigung des Alterungsschubs führen. Das muss verhindert werden.“