Michael von Abercron

Bund hilft bei der Ausstattung mit digitalen Endgeräten

Der Pinneberger Bundestagsabeordnete Michael von Abercron (CDU) begrüßt, dass die Bundesregierung die Arbeitsagenturen angewiesen hat, die Kosten für digitale Endgeräte für bedürftige Schülerinnen und Schüler zu übernehmen, wenn keine anderen Geräte vorhanden sind.
„Zur Bekämpfung der COVID-19 Pandemie ist der Präsenzunterricht an nahezu allen Schulen weitgehend oder vollständig eingestellt worden. Stattdessen findet Distanzunterricht statt. Für alle Beteiligten bedeutet dies eine enorme Herausforderung. Ganz besonders schwierig ist die Situation für Kinder, deren Familien auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende angewiesen sind. Deshalb haben wir den Bund-Länder-Digital-Pakt im Sommer des vergangenen Jahres um 500 Millionen aufgestockt. Damit sollen die Länder dabei unterstützt werden, Schulen mit digitalen Endgeräten auszustatten, die dann bedürftigen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen.

Eine flächendeckende Versorgung hat jedoch nicht immer geklappt. Um bedürftigen Schülerinnen und Schülern deshalb eine Teilnahme am Distanzunterricht nicht zu erschweren, ist der Schritt der Bundesregierung ein richtiger. Gerade in der Pandemie dürfen wir nicht die Zukunftschancen unserer Jugend verbauen und langfristige Armutsrisiken vergrößern.“, so von Abercron.

Die Schülerinnen und Schüler beziehungsweise deren Eltern müssen den entsprechenden Bedarf beim Job Center geltend machen, der im Regelfall bis zu 350 € betragen kann. Damit dies auch in den kommunalen Jobcentern dann so umgesetzt werden kann, ist die Regelung mit den Ländern und kommunalen spitzenverbinden abgestimmt.