Dr. Michael von Abercron MdB

Greenpeace versenkt mit moralischer Überheblichkeit Rechtsstaatlichkeit

Seit dem Wochenende versenken Greenpeace-Aktivisten trotz eines Verbots des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) Granitsteine in der Ostsee. Dazu erklärt der fischereipolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Pinneberger Bundestagsabgeordnete, Dr. Michael von Abercron:
"In ihrer moralischen Überheblichkeit gefährdet Greenpeace mit seiner illegalen Aktion mutwillig den Seeverkehr und die Gesundheit von dort legal fischenden Fischern, damit sich deren Netze verfangen oder ihre Schiffe sogar kentern. In ihrer Hybris stoppen konnte Greenpeace bislang nicht die Wasserschutzpolizei sondern lediglich das schlechte Wetter. Die Ankündigung, die Aktion fortzusetzen, sobald das Wetter dies wieder zulässt treibt die Anmaßung auf die Spitze. Die staatlichen Behörden sind dringend aufgefordert, die vom BSH gesetzwidrig eingestufte aber presseöffentlich angekündigte Aktion zu vereiteln und die Berufsfreiheit der Kutterfischer zu schützen", fordert von Abercron nachdrücklich.

Berufliche Fischerei ist in Meeresschutzgebieten nicht grundsätzlich verboten sondern nur zum Schutz von Fischerei beeinträchtigter Objekte zulässig.