Michael von Abercron

Passiven Fischfang in Offshore-Windparks ermöglichen

Mark Helfrich und Michael von Abercron fordern Genehmigung des passiven Fischfanges in Offshore-Windparks
Der Kreis Pinneberger Bundestagsabgeordnete Michael von Abercron unterstützt die Forderung des Deutschen Fischereiverbandes, passiven Fischfang mit Körben und Reusen in Offshore-Windparks zu genehmigen. „Es gibt hier viele gute Erfahrungen aus Dänemark und dem Vereinigten Königreich!“, so der Abgeordnete.

Auch der Energiepolitiker und Bundestagsabgeordnete Mark Helfrich aus dem Wahlkreis Steinburg – Dithmarschen Süd – Bad Bramstedt unterstützt die Forderung nach passiver Fischerei in Offshore-Windparks: „Das Nichtzulassen der passiven Fischerei in Windparks ist ein naturschutzrechtlicher Ausgleich zu Lasten Dritter. Das gibt es nirgendwo sonst.“

von Abercron weiter: „Es ist nicht schlüssig, warum passive Fischerei in der dänischen Nordsee gestattet ist, ein paar Kilometer weiter südlich jedoch nicht. Deutschland geht hier einen Sonderweg zum Nachteil der Fischer in der Deutschen Bucht, schließlich gehen durch den Bau der Windparks immer mehr Fischereiflächen verloren. Deshalb ist es absolut notwendig den Fischern wenigstens einen kleinen Ausgleich mit der passiven Fischerei zu ermöglichen.“

„Begrüßenswert ist es, dass der Bund unseren Anregungen gefolgt ist und Fischer künftig bei ruhigem und auch stürmischen Wetter durch die Windparks fahren dürfen, um zu ihren Fischereigründen zu kommen.“, so die beiden Abgeordneten.

Das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie genehmigt den Fischern künftig bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 74 km/h durch die Windparks zu fahren. Bisher war dies aus Sicherheitsgründen nur bei ruhiger See erlaubt. Durch die neue Regelung würden Umwege für die Fischer verkürzt, verlautbarte der Deutsche Fischereiverband. Die Änderung wurde auf Initiative der Bundestagsabgeordneten Mark Helfrich und Michael von Abercron vorgenommen.