Zu den laufenden Verhandlungen um eine Novellierung der Düngeverordnung äußert sich der Pinneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Michael von Abercron, Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages wie folgt:

„Ein Nachsteuern bei den Regelungen zur Düngung ist aufgrund der Forderungen der EU-Kommission unvermeidlich. Andernfalls drohen uns Strafzahlungen in Höhe von bis zu 858.000 Euro pro Tag. Der erste Vorschlag des Landwirtschaftsministeriums wurde von der EU-Kommission nicht angenommen und muss bis Ende März noch einmal nachgebessert werden. Das betrifft insbesondere den Kontrollwert, den die Kommission als erlaubte Überdüngung darstellt, und die Maßnahmen in den sogenannten roten Gebieten.

Das Bemühen unserer Landwirtschaftsministerin und der Ministerialbeamten, praxistaugliche Lösungen für unsere Landwirtinnen und Landwirte aber vor allem auch für die Sicherung der Ernährung unserer Bevölkerung mit heimischen Nahrungsmitteln auszuhandeln unterstütze ich daher ausdrücklich. Es wäre gut, wenn auch die Bundesumweltministerin den ökologischen Mehrwert lokaler und regionaler Produktion endlich erkennen würde.

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