Tierwohl voranbringen und für Verbraucher erkennbar machen

Zum geplanten staatlichen Tierwohlkennzeichen erklärt der Pinneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Michael von Abercron, Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages:

„Mit dem in Planung befindlichen Tierwohlkennzeichen geht die Bundesregierung den richtigen Weg, um den Verbraucherinnen und Verbraucher die Kaufentscheidung für qualitativ hochwertiges Fleisch zu erleichtern und Anreize für alle Beteiligten zu setzen, das Wohl unserer Nutztiere weiter voranzubringen.“

Bei dem dreistufigen Kennzeichen liegen die Anforderungen über den geltenden gesetzlichen Tierschutzmindeststandards. In den Blick genommen werden - anders als bei den bestehenden Kennzeichnungen - nicht nur die Haltung sondern auch der Transport und die Schlachtung der Tiere.

Die Teilnahme ist freiwillig. „Ein verpflichtendes Kennzeichnungssystem wäre sicher wünschenswert, doch nach den ohnehin schon lang dauernden Planungen wollen wir den Start nicht noch durch weitere europäische und internationale Abstimmungsprozesse weiter verzögern“, so von Abercron abschließend.

Das entsprechende Gesetz und die Verordnung sollen im Herbst 2019 in Kraft treten.

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