Beschluss des Landesparteitages zum Wolf

Barbara Ostmeier MdL, Reimer Böge MdEP und Dr. Michael von Abercron MdB begrüßen das Wolfspapier, dass am heutigen Samstag beim Landesparteitag in Neumünster beschlossen wurde.

„Jetzt gilt es das beschlossene schnellstmöglich umzusetzen! Mit den Forderungen der CDU werden wirksame Lösungen der Wolfsproblematik angegangen.“ so Barbara Ostmeier.

Von Abercron ergänzt: „Besonders begrüße ich die Beweislastumkehr bei Wolfsrissen. In Zukunft sollen die Landwirte nicht mehr beweisen müssen, dass ihr Vieh vom Wolf gerissen wurden, sondern das Gegenteil muss durch die Ämter im Zweifel bewiesen werden.“

Die CDU hat u.a. beschlossen, dass der Wolfsbestand in Zukunft reguliert werden darf, wenn der Bestand eine klar festzulegende Größe überschreitet. Auch sollen wolfsfreie Zonen eingerichtet werden. Dazu sollen vor allem auch die Deiche gehören, damit Wolfsrisse von Schafen nicht den Küstenschutz beeinträchtigen.

„Diese Beschlüsse sind zukunftsweisend und bilden eine sinnvollen Kompromiss zwischen dem Schutz der Landwirte und Küsten auf der einen und dem Tierschutz auf der anderen Seite ab. Dass der Schutzstatus des Wolfes gem. FFH-Richtlinie durch die Europäische Kommission überprüft werden soll, begrüße ich ausdrücklich! Im Übrigen hat die Schweiz hat eine Überprüfung der Berner-Konvention gefordert!“, so der Europapolitiker Böge.

Alle Abgeordneten sind sich einig: „Jetzt liegt es an Land, Bund und der Europäischen Kommission, dass diese Forderungen schnellstmöglich umgesetzt werden. Wir werden uns alle massiv für die Umsetzung einsetzen!“

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