Digitalisierung in der Medizin bringt Fortschritte für Ärzte und Parienten

„Ein gutes Beispiel hierfür ist“, so der Abgeordnete, „die vom Gesundheitsminister Spahn erreichte Vereinbarung zwischen Ministerium, Krankenkassen und Ärzten, ein Grundkonzept für eine Gesundheitsakte vorzulegen.“

Die vor 14 Jahren angedachte zentrale Speicherung von Gesundheitsdaten und allen damit verbundenen Möglichkeiten, im Ernstfall alle für eine erfolgreiche Behandlung erforderlichen Informationen über den Gesundheitszustand des Patienten ohne zeitliche Verzögerung zur Hand zu haben, ist trotz des Einsatzes von erheblichen finanziellen Mitteln nie umgesetzt, sondern vielfach blockiert worden.

Von Abercron begrüßt deshalb, dass jetzt mit Tempo von allen Beteiligten zusammen gearbeitet wird und die Selbstverwaltungen sich verpflichtet haben, bis Ende 2018 alle erforderlichen Grundentscheidungen zu treffen, die ein Gelingen ermöglichen und die digitalen Entwicklungen nutzen.

Unter anderem muss geklärt sein, welche Daten zentral oder dezentral gespeichert werden und welches Format nötig ist, damit sie austauschfähig sind. Viele Kassen wollten nicht auf die Politik warten und haben schon eigene Digitalkonzepte entwickelt. Aus den hieraus sich ergebenden Erfahrungen und der Bereitschaft, ein gemeinsames Konzept zu verwirklichen kann am Ende erreicht werden, das die elektronische Patientenakte endlich alle Befunde, Diagnosen, Röntgenbilder oder Verschreibungen der Krankenversicherten bei Bedarf verfügbar sind, um die medizinische Versorgung zu verbessern und auch damit viele unnötige doppelte Anwendungen gerade bei der Diagnose vermeiden hilft. Sie soll spätestens 2021 allen gesetzlich Versicherten zur Verfügung stehen. „Wünschenswert wäre“, so von Abercron, „dass die Privatversicherten eine Möglichkeit erhalten, an diesem Angebot teilzuhaben.“

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