„Stark ausbaufähig.“, so beurteilt Dr. Michael von Abercron MdB die Attraktivität des Berufes des Marinesoldaten im Vergleich zu vergleichbaren Anstellungen in der freien Wirtschaft.

„In einem Umfeld des Fachkräftemangels muss die Marine attraktiver für junge Berufseinsteiger und Berufseinsteigerinnen werden. Es ist doch kaum zu vermitteln, dass junge Menschen an Bord immer noch nicht mit ihren Lieben daheim kommunizieren können. Die Romantik der Feldpost, die Wochenlang über die Weltmeere Schippert ist schon früher eine reine Verklärung gewesen. Videochat, Text- und Sprachnachrichten sowie ganz normale Telefonate müssen – sofern es die Einsatzlage zulässt – in der Freizeit an Bord immer möglich sein. Unsere Schiffe und Boote brauchen verlässliches WLAN!“, so von Abercron.

Auch verwundert zeigt sich von Abercron über die Sportausstattung an Bord der Schiffe der deutschen Marine: „Dass Soldaten von ihrem eigenen Sold Sportgeräte anschaffen müssen, um ihre eigene körperliche Fitness – und damit auch Wehrtauglichkeit – aufrecht zu erhalten, spottet jeder Beschreibung. Ich fordere, dass das Verteidigungsministerium für jedes Besatzungsmitglied einmalig einen festen Betrag zur Verfügung stellt, von dem dann Sportequipment oder vergleichbare Mittel zur Freizeitgestaltung angeschafft werden können.“

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