Pflegekräfte der Kranken-und Altenpflege sind im Alltag spürbar zu entlasten!

„Die demographische Entwicklung in Deutschland, und dies gilt auch für den Kreis Pinneberg,“ so der CDU Bundestagsabgeordnete Dr. Michael von Abercron, „stellt die Politik in Bund, Ländern, Städten und Gemeinden vor große Herausforderungen. Denn in Krankenhäusern und Pflegeheimen fehlt es zunehmend an Pflegekräften, und dies nicht nur weil zu wenig Geld zur Verfügung steht, sondern auch weil der Fachkräftemangel im Pflegebereich seine Spuren hinterlässt.“

Es muss festgestellt werden, dass es eine Vertrauenskrise in der Pflege gibt. Deshalb wurde mit dem Pflege-Sofortprogramm auf den Personalnotstand in Krankenhäusern und Pflegeheimen reagiert. Mehr Geld für mehr Personal: Jede zusätzliche Pflegekraft in Krankenhäusern wird finanziert und jedes der 13000 Pflegeheime in unserem Land kann vom Sofortprogramm profitieren.

„Der zunehmende Fachkräftemangel und die bestehenden Strukturprobleme“, so befürchtet von Abercron, „führen dazu, dass die Ansprüche an eine ordnungsgemäße Pflege nicht erfüllt werden können. Deshalb begrüße ich den von Gesundheitsminister Spahn Anfang August vorgelegten Entwurf des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes (PpSG). Fachkräfte der Kranken- und Altenpflege im Alltag sollen durch eine bessere Personalausstattung und bessere Arbeitsbedingungen spürbar entlastet werden.

Als Bundestagsabgeordnete sind wir aufgefordert, zu überprüfen, ob mit den vorgelegten Veränderungen dieses Ziel real erreicht wird. Denn im Detail wird es nicht leicht, bei den vielen Beteiligten und der komplexen Problemlage eine wirkungsvolle Verbesserung herbeizuführen.

Meine Aufgabe wird es sein, mit den Betroffenen im Kreis Pinneberg (Regio-Kliniken, Alten- und Pflegeheime, den Kommunalpolitikern, Gewerkschaftern und Sozialdienstleistern) ins Gespräch zu kommen und den Gesetzentwurf zur Verfügung zu stellen, um Änderungsvorschläge zu erbitten. Diese können dann über die CDU-Fachexperten in den zuständigen Ausschüssen diskutiert und bewertet werden.“

„Über diesen Weg“, so Dr. von Abercron, „kann es gelingen, einen Anfang zu machen, der mit Sicherheit über einen längeren Zeitraum die Pflegesituation verbessern wird.“

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