Klimarisikomanagement-Instrumente jetzt prüfen und schnell Lösungen anbieten!

„Kurzfristig ist das geplante Bund-Länder-Hilfsprogramm „Dürrehilfe“ die richtige Antwort auf die existenzbedrohende Dürre, die zahlreiche Landwirte seit Monaten austrocknet“, erklärt Dr. Michael von Abercron, Mitglied im Agrarausschuss des Deutschen Bundestages. „Dieses muss jetzt unbürokratisch umgesetzt werden, damit die Landwirte die Unterstützung auch tatsächlich rechtzeitig erreicht. Langfristig müssen wir die Betriebe aber dazu in die Lage versetzen, unabhängig von staatlichen Hilfen zu wirtschaften.“

„Es müssen jetzt alle möglichen Instrumente umgehend auf ihre Tauglichkeit geprüft werden - ohne Denkverbote. Insbesondere sind das

  1. die Einführung einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklagerücklage mit Zweckbindung,
  2. die Ausweitung des vergünstigten Versicherungssteuersatzes der Mehrgefahrenversicherung auf Dürreversicherungen sowie
  3. die steuerliche Gleichstellung der Wetterindexversicherung mit der begünstigten Mehrgefahren- bzw. Hagelversicherung.
Das Bundesfinanzministerium sollte ernsthaft prüfen, das Versicherungssteuer-Privileg der (Mehrgefahren-) Hagelversicherung auf die moderne parametrische Wetterversicherung auszudehnen. Damit hätten die Landwirte ein geeignetes und finanzierbares Instrument, um sich effizient abzusichern.

Die Landwirtschaft wird sich an die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels anpassen müssen. Daher bedarf es auch der Erforschung und Züchtung klimaresistenter Pflanzen. Hier dürfen wir uns modernen Techniken - wie zuletzt der sogenannten Genschere - jedoch nicht reflexhaft verschließen,“ fordert Dr. von Abercron.

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