Bund-Länder-Programm „Dürrehilfen“ muss kommen.

Angesichts der über Monate anhaltenden extremen Trockenheit begrüßt Dr. Michael von Abercron die Anstrengungen von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, bereits im Vorfeld einer endgültigen Entscheidung über Bundeshilfen die notwendigen Weichen für eine möglichst unbürokratische und zielgenaue Umsetzung zu stellen.

„Nicht alle Betriebe sind gleichermaßen getroffen, daher ist es mit Blick auf den Steuerzahler geboten, die vor allem wegen der Dürre in ihrer Existenz gefährdeten Betriebe zu unterstützen“, so von Abercron. „Hierfür wurde den Bundesländern bereits ein erster Entwurf einer Definition übermittelt. Über die abschließende Auslegung gilt es allerdings noch zu beraten. „Wichtig ist, dass jetzt bei aller berechtigten Kontrolle durch den Bundesrechnungshof kein Bürokratiemonster geschaffen wird und die Hilfen auch wirklich da ankommen, wo sie gebraucht werden“, appelliert von Abercron.

Parallel wurde dem Kabinett eine Verordnung zur Änderung der Direktzahlungsdurchführungsverordnung und der Agrarzahlungs- und Verpflichtungenverordnung vorgelegt, die die Futternutzung des Aufwuchses auf den ökologischen Vorrangflächen mit Zwischenfruchtmischungen ermöglichen sollen. Dies hatte auch der Landesbauernverband Schleswig-Holstein gefordert. „Die Länder – insbesondere Schleswig-Holstein - müssen der Verordnung nun im Bundesrat zustimmen“, fordert von Abercron.

Bereits Anfang August hatte sich von Abercron mit dem agrarpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Heiner Rickers, beim dem Landesbauernverband über den aktuellen Stand und die jetzt notwendigen Schritte ausgetauscht.

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