Breitbandförderung wird neu aufgestellt

Der Pinneberger CDU Bundestagsabgeordnete Michael von Abercron freut sich über eine Überarbeitung des Breitbandförderprogramms des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Insgesamt warten derzeit noch etwa ein Viertel der deutschen Haushalte auf einen Glasfaseranschluss. Diese weißen Flecken im Netz der Breitbandversorgung sollen nun geschlossen werden. Hierzu ermöglicht es der Bund durch vereinfachte Antragsverfahren und höhere Fördersummen einen leichteren Umstieg von Kupfer- auf Glasfaserkabel.

„Es ist wichtig, dass wieder Bewegung in dieses Thema gekommen ist. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist gerade für die Entwicklung unseren ländlichen Räume ein sehr wichtiges Thema.“ betont Dr. von Abercron. „Die Entbürokratisierung bei der Antragserstellung und die leichtere Umstellung von Kupfer auf Glasfaser werden hier wichtige Impulse geben.“

Durch Verschlankungen des Antragsverfahrens können die Kommunen nun bis zu 6 Monate Zeit sparen und auch die Antragsstellung wurde vereinfacht. So kann in Zukunft nur das Ergebnis eines Markterkundungsverfahrens für einen Antrag reichen. Die Antragsbewertung durch einen umfassenden Kriterienkatalog soll künftig völlig entfallen. Zusätzlich wird die mögliche maximale Förderung von 15 auf 30 Millionen Euro erhöht. Auch werden mögliche Verteuerungen besser berücksichtigt und es gibt mehr Möglichkeiten für die Übernahme des kommunalen Eigenanteils von 10% bei finanzschwachen Gemeinden.

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