„Die unmittelbar Beteiligten Entscheidungsträger von CDU und CSU haben in der Abstimmung über den Masterplan Migration total versagt!“, so der Bundestagsabgeordnete Dr. Michael von Abercron. „Der Masterplan ist uns inzwischen vorgelegt worden. Es ist wirklich schwer nachzuvollziehen, wieso es gerade in dem sehr weich formulierten Unterpunkt zu den Binnengrenzkontrollen keine Kompromisslinie geben sollte. In Anbetracht eines drohenden Auseinanderbrechens der Fraktionsgemeinschaft käme es nicht nur zu einer Destabilisierung der deutschen Parteienlandschaft sondern auch zu einer dramatischen Schwächung Deutschlands insgesamt. Deshalb ist es geradezu unverantwortlich keine Lösung für so einen eigentlich trivialen Konflikt anbieten zu können.“

„Unumstößlich klar ist, dass die Mitglieder der Unionsfraktion außerordentlich gut zusammenarbeiten und alle der festen Überzeugung sind, diese Fraktionsgemeinschaft zu erhalten. Eine Debatte über diese einmalige Erfolgsgeschichte für unser Land entbehrt folglich jeder Grundlage. Wir lassen uns nicht in Geiselhaft für Borniertheit und Rechthaberei bei der Lösung einer einzelnen fachlichen Frage nehmen.“, so von Abercron weiter.

Abschließend: „Ich erwarte, dass die Bundeskanzlerin und der Innenminister sich umgehend auf eine gemeinsame Linie einigen, ansonsten werden die Fraktionsmitglieder gezwungen sein, eine Abstimmung durchführen, die dann für alle bindend ist und am Ende auch personelle Veränderungen nicht ausschließt.“

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