Von Abercron nennt Mindestlohnforderungen von SPD und Linken „realitätsfern“

„Genau das habe ich befürchtet“, so der Bundestagsabgeordnete Dr. Michael von Abercron. „Jetzt handeln sich SPD und Linke gegenseitig bei ihren realitätsfernen Mindestlohnforderungen hoch. Einst forderte die Linke 12 Euro, jetzt übernimmt Kollege Rossmann von der SPD die Forderung und prompt geht Herr Brügmann von der Linken auf 13 Euro.“

„Verwunderlich finde ich, dass gerade diese linken Parteien die hart erkämpfte Tarifautonomie schmälern wollen. Es ist die Mindestlohnkommission, die Festlegt, wie hoch der Mindestlohn ist. In ihr sitzen Vertreter von Gewerkschaften und Arbeitgebern, begleitet durch wissenschaftlichen Sachverstand und ohne die Einmischung von effekthaschender Politik.“

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst-Dieter Rossmann (SPD) hatte letzte Woche eine Forderung nach einem Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde aufgegriffen, daraufhin erhöhte Klaus-Dieter Brügmann, Pinneberger Kreissprecher der Linken, seine Forderung auf 13 Euro.

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