Die beiden Kreis Pinneberger Bundestagsabgeordneten Dr. Michael von Abercron (CDU) und Dr. Ernst-Dieter Rossmann (SPD), werden in der kommenden Legislaturperiode im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung die Interessen des Kreises im Bundestag mitgestalten und vertreten.

„Die Chancen, die sich aus dieser Konstellation heraus ergeben, müssen genutzt werden“, so von Abercron. Und dies gelte insbesondere für die bereits in den Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD im Bereich Bildung, Wissenschaft und Forschung festgelegten Ziele.

„Der hierfür zuständige Ausschuss sollte“, so von Abercron, „im Rahmen der festgelegten finanziellen Mittel alle Möglichkeiten ausschöpfen, Maßnahmen umzusetzen, die unabhängig von der Veränderung des bestehenden Kooperationsverbotes kurzfristig realisiert werden können.“

Auch im Kreis Pinneberg wird damit eine Stärkung und Verbesserung im Bildungsbereich für alle Bürgerinnen und Bürger sichtbar umgesetzt. Ein Standortvorteil wird erzielt, das Bildungsangebot verbessert und für Familien mit Kindern werden attraktive Wohn- und Arbeitsbedingungen angeboten.

Was ist zu tun?

  1. Ein Programm "Star¬ke Schulen in sozialen Brennpunkten" kann vom zu ständigen Ausschuss gestaltet werden. Bund und Länder können mit gezielten Projekten Ma߬nahmen an Schulen in sozialen Brenn¬punkten unterstützen, die Schulen und Schüler stark machen. Ein gutes Beispiel hierfür ist das bestehende Programm für Hochbegabte: 125 Mio. werden hierfür von Bund und Ländern bereitgestellt. Was für Begabte möglich ist, sollte auch für andere Bereiche machbar sein.
  2. Integration von Städten mit Sozialbrennpunkten in das Bundes-Programm "Kultur macht stark" ist umzusetzen! Das hervorragende Bundes-Programm "Kultur macht stark" konzentriert sich auf die außerschulischen Lernorte. Eine Ausweitung auf andere Ortsschwerpunkte kann umgesetzt werden.
  3. Der Rechtsanspruch auf Ganztags-Betreuung ist zu realisieren! Wir brauchen ein Gesamtpro¬gramm von Bund, Ländern und Kom¬munen zur Umsetzung des Rechtsan¬spruchs auf eine ganztägige Betreuung, weil unbestritten ist, dass Ganztagsschulen zur Entlastung von Eltern und Lehrkräften beitragen und auch die Schülerschaft sich nicht nur wohler an diesen Schulen fühlt, sondern auch eine höhere soziale Kompe¬tenz erwirbt.
  4. Teilhabe an Sport und Kultur ist wichtig! Für sport¬liche und kulturelle Teilhabe ist ein flexibel einsetzba¬res auskömmliches Guthaben zu schaffen. Hier steht der Bund in der Pflicht und die ersten Ankündigungen, dass die Leistungen hier verbessert werden, können nur begrüßt werden.

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