Die Bundestagsabgeordneten der CDU und der SPD des Kreises Pinneberg, Michael von Abercron und Ernst Dieter Rossmann, sind erfreut, dass der Bund die Umwandlung der Ernst-Paasch-Halle in Pinneberg zu einem Kulturzentrum mit 590.000 Euro fördert. Die ehemalige Sporthalle in der Lindenstraße soll für insgesamt 1,3 Millionen Euro saniert und in ein Kulturzentrum umgewandelt werden. Insbesondere sollen hier Pinneberger Theater eine Heimat finden und ein Veranstaltungsraum für verschieden kulturelle Veranstaltungen geschaffen werden.

"Der Erhalt der Ernst-Paasch-Halle und deren Umwandlung in ein Kulturzentrum ist ein hervorragendes Projekt, das ich gerne unterstützt habe. Solche Kulturprojekte bilden als Treff- und Veranstaltungsorte die Grundlagen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Daher freut es mich sehr, dass der Bund, auch aufgrund meiner Bemühungen, jetzt beschlossen hat, dieses Projekt mit einer so hohen Summe zu fördern", so Michael von Abercron.

„Der jahrelange Einsatz in Berlin hat sich gelohnt. Dass Pinneberg mit der umgebauten Ernst-Paasch-Halle jetzt endlich ein Kulturzentrum bekommt, ist eine hervorragende Nachricht. Gerade für die Kulturszene, die stark unter der Corona-Pandemie leidet, kann das ein Lichtblick in schwierigen Zeiten werden. Ein lebhaftes kommunales Kulturleben braucht geeignete besondere Räume. Die EPH bietet aller Aussicht nach hier ein echtes Highlight zu werden, das auch über die Kreisstadt Pinneberg hinausreicht“, ergänzt Rossmann.

Felix Hennig (SPD), der in Pinneberg dem Kulturausschuss vorsitzt, sieht den Erfolg als Leistung vieler Einzelner, die sich seit Jahren für die Ernst-Paasch-Halle engagiert haben: „Es freut mich, dass hier überparteilich an einem Strang gezogen wurde und ein Projekt umgesetzt werden kann, für das sich viele Menschen eingesetzt haben. Mein besonderer Dank gilt dem leider im letzten Jahr verstorbenen Herbert Hoffmann, der wie kein Zweiter für das Kulturzentrum gekämpft hat.“

„Wir freuen uns, dass über diesen Weg unsere langjährigen Bemühungen für den Umbau der Ernst-Paasch-Halle nun Erfolg haben. Die Stadt Pinneberg wird davon sehr profitieren. Nun ist es an der Verwaltung, schnellstens die seitens der Stadt benötigten restlichen Gelder bereitzustellen, damit wir das Projekt auch wirklich umsetzen können", so Dietrich Drechsler, Sprecher für Kultur, Sport und Jugend der Pinneberger CDU-Fraktion.

Die Ernst-Paasch-Halle wurde 1891 im neugotischen Stil vom Pinneberger Industriellen Hermann Wuppermann errichtet und steht unter Denkmalschutz. Da die Tragfähigkeit des Daches nicht gewährleistet werden kann, ist die Halle derzeit für Veranstaltungen gesperrt. Auch der Brandschutz muss für die Umwandlung in ein Kulturzentrum noch verbessert werden.

Die Förderung des Umbaus erfolgt über das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereich Sport, Jugend und Kultur". Mit diesem Förderprogramm will der Bund die Kommunen bei der Sanierung kommunaler Einrichtungen von regionaler und überregionaler Bedeutung unterstützen. In einem Nachtrag des Bundeshaushaltes 2020 wurden hierfür insgesamt 600 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Nach oben