Corona-Maßnahmen für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft greifen

In der letzten Woche haben sich der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Pinneberg Dr. Michael von Abercron und der und Landesvorsitzende des CDU Wirtschaftsrates Dr. Christian von Boetticher mit dem Geschäftsführer des Unternehmensverbandes Unterelbe-Westküste (UVUW) Herrn Ken Blöcker bei dem Elmshorner Unternehmen Kölln Flocken getroffen. Hauptthema des Gesprächs waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die regionale Wirtschaft.

Wichtig war aus Sicht aller Beteiligten, dass die Maßnahmen für die Sicherung der Arbeitsplätze gut gegriffen haben. Obwohl für ca. ein Drittel aller Beschäftigten Kurzarbeit beantragt wurde hat diese Maßnahme bisher viele Arbeitsplätzeretten können. „Die Kurzarbeiterregelungen sind ihr Geld wert“, so Christian von Boetticher. „In anderen Ländern in denen es eine solche Maßnahme nicht gibt, sind viele Arbeitnehmer direkt in die Arbeitslosigkeit geraten“. Aus der Arbeitnehmerschaft gibt es zu diesen Maßnahmen auch keine wesentlichen Beschwerden, wie Ken Blöcker zu berichten wusste.

Michael von Abercron wies darauf hin, dass diese Maßnahmen zwar wichtig für die Angestellten und die Unternehmen sind, diese aber noch lange nicht über den Berg seien, "Über eine Verlängerung der Maßnahmen muss diskutiert werden. Wir müssen allerdings aufpassen, dass wir nicht ein Schwarzes Loch an Unternehmen vor uns herschieben, die damit einer Insolvenz ausweichen ohne eine reelle Chance zu haben, in Zukunft am Markt handlungsfähig zu sein."

Weiterhin war die Lage auf dem Ausbildungsmarkt ein wichtiger Gegenstand des Gesprächs. Ken Blöcker wusste zu berichten, dass die Ausbildungsbetriebe in großer Mehrheit an ihrer Ausbildungsbereitschaft festhielten. „Die Unternehmen wissen nur zu gut, dass die Auszubildenden die dringend benötige Fachkraft von morgen darstellen“. . Michael von Abercron war erfreut dies zu hören. "allerdings sehe ich die Gefahr, dass viele Auszubildene nach der Lehre in der jetzigen Zeit Schwierigkeiten haben werden von ihren Unternehmen übernommen zu werden. Hier sollte über Prämien für die Unternehmen nachgedacht werden."

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