Treffen mit Oliver Stolz

Der Bundestagsabgeordnete Michael von Abercron und der stellv. Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Manfred Kannenbäumer haben sich in der letzten Woche mit dem Landrat des Kreises Pinneberg Oliver Stolz getroffen, um sich über die aktuellen Entwicklungen und Folgen der Corona Pandemie für den Kreis Pinneberg zu informieren.

Zu Beginn der Krise im März hatte der Kreis Pinneberg eine sehr hohe Betroffenheit, mit etwa einem Viertel aller Infektionen des Landes Schleswig-Holstein. Durch Umsichtige Maßnahmen aller Beteiligten konnte allerdings das Schlimmste verhindert werden. Michael von Abercron bedankte sich dabei beim Landrat und seinen Mitarbeitern für das umsichtige und vorausschauende Krisenmanagement. Allerdings haben sich gerade in der medizinischen Betreuung auch Probleme gezeigt. "Wir haben in unseren Krankenhäusern im Kreis Pinneberg zwar genug Betten und Beatmungsgeräte, allerdings hat sich gerade in dieser Krise deutlich gezeigt, dass wir dringend mehr Personal gerade im Bereich der Pflegekräfte brauchen. Diese Berufe müssen endlich deutlich attraktiver werden und besser bezahlt werden!", so Michael von Abercron.

Bei dem Gespräch wurde zudem die schnelle Handlungsfähigkeit des Bundes gelobt. Gerade die Hilfen für die Kommunen durch das Konjunkturprogramm werden die Handlungsfähigkeiten der Gemeinden und Kreise weiterhin gewährleisteten. Dabei wurden insbesondere die Übernahme der Gewerbesteuerausfälle, sowie die stärkere Beteiligung des Bundes an Sozialkosten und die Übernahme von Fahrgastausfällen hervorgehoben. Durch dieses vom Bund beschlossene Konjunkturprogramm werden insgesamt 130 Milliarden Euro zur Abfederung von wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise gerade für Kommunen bereitgestellt.

„Das Infektionsgeschehen im Kreisgebiet bewegt sich weiterhin bei Null, der epidemiologische Teil der Krise ist damit zunächst mal überstanden“ so der Landrat abschließend. „Nun gilt es die Auswirkungen der Krise auf unserer Wirtschaft zu analysieren und abzumildern. Der Kreis Pinneberg ist einer der wirtschaftsstärksten Kreise in der Metropolregion, aber die notwendigen Maßnahmen der letzten Monate werden auch bei unseren Unternehmen z.T. tiefe Spuren hinterlassen. Das Konjunkturpaket ist daher ein richtiger Ansatz“.

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