Michael von Abercron begrüßt die heutige Verabschiedung des Berufsbildungsmodernisierungsgesetzes

von Abercron: "Ich freue mich sehr, dass wir das Berufsbildungsgesetz jetzt verabschieden konnten. Mit dem Gesetz zeigen wir jungen Menschen Karrierewege in der Beruflichen Bildung auf. Wir steigern damit insgesamt die Attraktivität der Dualen Ausbildung und anschließenden Aufstiegsqualifikationen. Wir von der Union machen Ernst, wenn wir von der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung sprechen. Mit dem Bachelor Professional und dem Master Professional sind wichtige Schritte zur Steigerung der Attraktivität und internationalen Anerkennung getan."

Durch die neuen, zusätzlichen Abschlussbezeichnungen können unter anderem Fachwirte und Handwerksmeister zukünftig auch die Bezeichnung "Bachelor Professional" zusätzlich zu ihrer bisherigen Abschlussbezeichnung tragen. Betriebswirte und ähnlich hochqualifizierte berufliche Abschlüsse erhalten zusätzlich die Bezeichnung "Master Professional". Diese Bezeichnungen sorgen für ein besseres Verständnis der Berufsbezeichnungen auf internationaler Ebene.

von Abercron weiter: "Zu einem guten Kompromiss sind wir bei der Mindestausbildungsvergütung gelangt. Die jetzt beschlossene Höhe von 515 € ist von den Tarifpartnern gemeinsam erarbeitet worden. Sollten Tarifverträge etwas anderes vorgeben, gilt das Gesetz jedoch nicht. Damit haben wir die Tarifpartnerschaft weiter gestärkt. Langfristig müssen wir jedoch ein Auge darauf haben, ob bestimmte und seltene Ausbildungsgänge oder auch strukturschwache Regionen, nicht durch die erheblichen möglichen Steigerungen bei der Vergütung Nachteile bei der Berufsbildung zu erwarten haben."

"Vereinfachte Regelungen zur Abnahme von Prüfungen sorgen zudem für Entbürokratisierung und Entlastung von ehrenamtlichen Prüfern. Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft von jungen Menschen und von Betrieben. Mit dem heute beschlossenen Berufsbildungsgesetz erneuern wir das Aufstiegsversprechen in der Beruflichen Bildung und machen unser Erfolgsmodell zukunftsfest", so von Abercron abschließend.

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