Keine Erpressung durch die Türkei - Militäroffensive ist Völkerrechtsbruch

"Die Drohung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Millionen von Flüchtlingen nach Europa zu überführen, mussernst genommen werden. Trotzdem darf sich die Bundesregierung nicht von der türkischen Regierung erpressen lassen. Diese Invasion ist auch weiterhin beim Namen zu nennen als das, was sie ist: nämlich ein schwerer Verstoß gegen das Völkerrecht!", so Michael von Abercron.

Die Vorschläge der ehemaligen TV-Krisenreporterin Düzen Tekkal mit jesidisch-kurdischen Wurzeln zeigen auf, wie wirkungsvoll z. B. auf die Drohungen der Türkei reagiert werden könnte: Sie schlägt vor, die Finanzierung von deutschen Moscheen durch die Türkei zu kappen, damit diese wieder "Orte des Glaubens" werden können. Im Moment nutzt die Türkei diese Moscheen mehr für ihre politische Propaganda als für die freie Ausübung der Religion.

"Sollte die Türkei Ihre aggressive militärische Invasion so fortsetzen, könnten auch das Flüchtlingsabkommen infrage stehen und alternative Lösungen notwendig werden! Dazu gehören nach meiner Auffassung auch die Vorschläge von Düzen Tekkal, über die wir diskutieren und abstimmen müssen", so von Abercron abschließend.

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