von Abercron für Urwahl des Kanzlerkandidaten der Union

„Ich halte eine Urwahl für die beste Lösung. Ein Kanzlerkandidat, der die gesamte Parteieinfamilie hinter sich vereinigt, bietet die beste Chance der Union, auch 2021 wieder die Bundestagswahl als stärkste Kraft für sich zu entscheiden. Damit gibt es dann eine klare demokratische Legitimation und keine interessengesteuerten Absprachen.“, so der CDU Bundestagsabgeordnete von Abercron zum Beschluss der Jungen Union, den oder die Kanzlerkandidat/in von CDU und CDU künftig per Urwahl bestimmen zu lassen.

Nach den Beschluss der Jungen Union in Saarbrücken kommt es beim CDU Bundesparteitag in Leipzig vermutlich zu einer sehr spannenden Abstimmung! Brisant: Die 1001 Delegierten würden damit Ihre Entscheidungsbefugnis auf alle Mitglieder delegieren, denn bisher entschieden sie allein über die innerparteiliche K-Frage.

von Abercron weiter: „Als Delegierter zum Bundesparteitag ist meine Meinung hier schon jetzt klar: ich werde mich für die Urwahl einsetzen!“

Eine Urwahl hätte darüberhinaus den großen Vorteil, dass nicht die Gefahr einer politischen Entfremdung zwischen Delegierten und Basis entstehen könnte. Denn bei der Urwahl hätten wir klare Verhältnisse, die auch eher die Stimmung aller Wahlbürger repräsentieren würde.

„Ich gebe jedoch zu bedenken, dass hierbei auch die CSU selbstverständlich eigebunden werden muss. Kanzlerkandidat der Union bedeutet: der gesamten Union! Ich bin mir aber sicher, dass wir unter Freunden zu einer guten Lösung kommen werden.“

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