Eigenvorsorge der Pinneberger Landwirtschafts- und Forstunternehmen gestärkt - Gewinnschwankungen können leichter ausgeglichen werden

Gestern hat das Bundeskabinett die Gewinnglättung beschlossen. Damit soll die Besteuerung der land- und forstwirtschaftlichen Einkünfte auf Grundlage des durchschnittlichen Gewinns aus einem Dreijahreszeitraum erfolgen. Gute und schlechte Jahre werden ausgeglichen, und die nachteilige Wirkung der Progression wird bei schwankenden Gewinnen abgemildert. "Mit der gestern vom Bundeskabinett verabschiedeten Gewinnglättung gehen wir einen richtigen und notwendigen Schritt voran zur Stärkung des eigenbetrieblichen Risikomanagements," erklärt der Pinneberger CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Michael von Abercron.

"Unsere landwirtschaftlichen Unternehmer und Gartenbaubetriebe wollen nicht auf staatliche Hilfe angewiesen sein", so von Abercron. "Deshalb müssen wir Ihnen Instrumente an die Hand geben, mit denen sie durch eigene finanzielle Kraft auch unvorhergesehene Schadenereignisse, wie die immer häufiger eintretenden Extremwetterereignisse, selbst abfedern können. Daher bin ich froh, dass die bereits 2016 auf den Weg gebrachte Gewinnglättung nun endlich die beihilferechtliche Freigabe durch die EU hat. Weitere Schritte müssen aber folgen. Mit ermäßigten Versicherungssteuersätzen wollen wir Versicherungslösungen gegen Trockenschäden attraktiver machen. Aber auch die steuerfreie Risikoausgleichsrücklage kann - richtig eingesetzt - ein geeignetes Instrument sein. Diese und staatliche Unterstützung für Mehrgefahrenversicherungen werden wir daher weiter diskutieren."

Nach oben