Michael von Abercron begrüßt die gestiegenen Zahlen von Unternehmen, deren Mitarbeiter im Home-Office arbeiten. Besonders freut ihn, dass fast drei Viertel der Unternehmen keine geringere Produktivität im Homeoffice feststellen können.

„Trotzdem wäre es schön, wenn die Zahlen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Homeoffice noch weiter steigen. Wir erleben aktuell, dass Büros Inkubationsräume für das Coronavirus sein können, die schon bei einem einzelnen Fall bei einem Mitarbeiter logischerweise geschlossen werden müssen. Homeoffice ist damit auch eine Versicherung für die Unternehmen, trotz eines Falles arbeitsfähig bleiben zu können.

Eine rechtliche Verpflichtung lehne ich jedoch ab. Einerseits ist es extrem schwierig rechtssicher auszuformulieren, wann Homeoffice laut dem Gesetzgeber möglich ist und wann nicht, andererseits ist es kaum möglich, solche Regelungen überhaupt zu kontrollieren. Außerdem haben wir vor allem auf dem Land Probleme, wie die immer noch unzureichende Versorgung mit Breitbandverbindungen. Auch glaube ich, dass es der psychischen Gesundheit der Menschen nicht zuträglich ist, ihnen zu verbieten, den eigenen Arbeitsplatz zu besuchen.“, so von Abercron.

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