von Abercron begrüßt Konjunktur- und Zukunftspaket für mehr kommunalen Klimaschutz

Bei der Erreichung der nationalen Klimaschutzziele spielt das Engagement in den Landkreisen, Städten und Gemeinden eine zentrale Rolle. Deshalb unterstützt der Bund im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative bereits seit 2008 Klimaschutzprojekte in ganz Deutschland. Bis Ende 2019 wurden mehr als 32.000 Projekte erfolgreich umgesetzt. Hierzu erklärt der Bundestagsabgeordnete Michael von Abercron:

"An diese Erfolge möchten wir als große Koalition anknüpfen. Im Zuge des Konjunktur- und Zukunftspakets stellt der Bund zusätzlich 100 Millionen Euro für den kommunalen Klimaschutz zur Verfügung. Die Förderquoten in den drei kommunalen Förderprogrammen Kommunalrichtlinie, Klimaschutz durch Radverkehr und kommunale Klimaschutz-Modellprojekte werden bei gleichzeitig reduzierten Eigenanteilen erhöht. Für finanzschwache Kommunen ist erstmals eine 100-Prozent-Förderung für Klimaschutzmaßnahmen möglich.

Wir möchten so sicherstellen, dass das Thema Klimaschutz unabhängig von kommunaler Haushaltslage und anderen Belastungen mitgedacht werden kann – und der Umsetzung von Klimaschutzprojekten somit nichts mehr im Wege steht.

Doch auch wenn wir uns bemühen, Antragsprozesse immer weiter zu verschlanken, wissen wir, dass Zeit- und Personalressourcen aufgewendet werden müssen, um Fördermittel zu beantragen. Gerade jetzt, da die Corona-Pandemie mehr Personal in Kommunalverwaltungen bindet, möchten wir an dieser Stelle für weitere Entlastung sorgen.

Mit dem Ziel, Kommunen und Antragsteller im kommunalen Umfeld schnell und unkompliziert durch das Antragsverfahren zu führen, bauen wir die Beratungsleistungen für Förderanträge im Rahmen der Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative gezielt und umfassend aus. Bei Bedarf können Erstantragsteller ab sofort kostenfrei einen Antragspaten beim Projektträger Jülich an die Seite gestellt bekommen. Der Antragspate führt Schritt für Schritt unterstützend durch den Antragsprozess. Außerdem finden ab dem 14.9.2020 wöchentliche Online-Sprechstunden zu wiederkehrenden Fragestellungen rund um den Antragsprozess statt. Die Termine werden frühzeitig auf der Internetseite der Nationalen Klimaschutzinitiative veröffentlicht und die Telefonberatung zur Antragstellung wird ausgebaut. Offene Fragen können so direkt und schnell geklärt werden.

Ich hoffe, dass diese Angebote und die zusätzlichen finanziellen Mittel in zahlreiche nachahmenswerte Projekte für den Klimaschutz in Deutschland münden."

Nach oben