Laut einer Schätzung des Finanzministeriums werden in diesem Jahr 4,4 Millionen Menschen (d.h. ca.10%) den Spitzensteuersatz zahlen, so viele wie nie zuvor. Wenn jetzt der SPD Kanzlerkandidat und Finanzminister im Kontext dieser Zahlen sagt: „Angesichts der vielen Aufgaben, die der Staat jetzt schultert, muss klar sein, dass Leute, die ein paar Hunderttausend Euro verdienen, künftig einen höheren Beitrag zur Finanzierung des Gemeinwesens leisten können“ und weiter, „Pragmatische Politik bedeutet nicht, dass man Spitzenverdiener verschont und deshalb zusätzliche Schulden macht“, ist dies nichts als ein Wahlkampfmanöver aus der linken Mottenkiste.

von Abercron: „Jetzt die Leistungsträger noch mehr zu belasten, ist eine politische Formel, die die Gemüter der Linken innerhalb und außerhalb der SPD beruhigen soll. In Wahrheit belastet so etwas die Leistungsträger unserer Gesellschaft!“

„Derartige typische SPD-Steuererhöhungswünsche mitzutragen ist inakzeptabel. Schon heute zahlen die oberen 10% der Steuerpflichtigen die Hälfte aller in Deutschland vereinnahmten Steuern. Mit einer weiteren undifferenzierten Belastung dieser Leistungsträger verhindert man Wirtschaftswachstum und erhöht die Arbeitslosigkeit. Keineswegs wird so für eine Stärkung des Binnenmarktes gesorgt. Die durch Corona bedingten wirtschaftlichen Probleme können nur gelöst werden, wenn motivierte Leistungsträger, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam für Produktivität Wachstum und Beschäftigung und damit sichere Steuereinnahmen sorgen.“, so von Abercron.

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