Kinder und Familien in Coronazeiten nicht vergessen

Zur der Situation von Familien in der Corona.-Zeit erklärt der Bundestagsabgeordnete Michael von Abercron (CDU):„Junge Familien dürfen mit ihren enormen Belastungen im Corona-Alltag nicht aus dem Blick geraten. Millionen Familien mit Kindern unter sechs Jahren dürfen,, nicht im Stich gelassen werden. Es ist dafür zu sorgen, dass sie auch in den Coronazeiten mehr als nur eine Perspektive haben!“

Die Kitas bleiben nach aktueller Beschlusslage bis August geschlossen. „Es ist auch dafür zu sorgen, dass die Schulen nicht nur für Grundschüler der 4. Klasse, sondern für alle Klassen möglichst bald schrittweise geöffnet werden.“, so von Abercron.

Als die Ex-Familienministerin Christina Schröder (CDU) vor Jahren die Debatte um das Betreuungsgeld führte, wurde von vielen Politikern von einer bildungspolitischen Katastrophe gesprochen, wenn Eltern ihre Ein- oder Zweijährigen bewusst zu Hause betreuen wollten. Heute reden wir über Ein- bis Fünfjährige und über Kinder im Grundschulalter, deren Eltern im Homeoffice sind und ihre Kinder sehr häufig gar nicht adäquat betreuen können.

„Es ist höchst bedenklich, dass die Probleme in den Familien bei der Lockerungsdebatte zu wenig berücksichtigt werden.“, bedauert von Abercron. Es könne nicht ohne weiteres hingenommen werden, dass Millionen von Familien ein halbes Jahr oder noch länger auf Bildung und soziale Kontakte verzichten müssen. Im Extremfall führe das zu Vernachlässigung auch häuslicher Gewalt. In der Kita und der Grundschule erführen Kinder eine Normalität und Geborgenheit, die in vielen Haushalten nicht zu schaffen sei, wenn Homeoffice, Haushalt und Kinderbetreuung gleichzeitig sichergestellt werden müssen. Gerade wenn nur begrenzte Räumlichkeiten zur Verfügung stünden und Rückzugsräume fehlen, um Stress abzubauen, ist es besonders schwer aufkommenden Konflikten aus dem Weg zu gehen.

von Abercron abschließend: „Kinder sind unsere Zukunft! Insoweit kann man nur hoffen, dass die Mahnung von Bundestagspräsident Schäuble, die bisher sehr restriktive Politik dieser Krise zu überdenken und die Abwägung zu den Beschränkungen nicht nur an den unmittelbaren Folgen der Pandemie auszurichten. Gerade Im Hinblick auf die Familien und die Kinder besteht dringender Handlungsbedarf!“

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