Der Pinneberger CDU-Bundestagsabgeordnete Michael von Abercron stellt fest: „Kaum zu glauben, aber wahr. Sowohl FDP-Parteichef Christian Lindner, als auch Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch fordern gemäß Süddeutscher Zeitung in einer ungewöhnlichen Allianz die Regierung auf, die Arbeitnehmer der Mitte zu entlasten. Wer weniger als 7100 Euro brutto im Monat hat, sollte weniger zahlen.“

Die Erkenntnis der Oppositions-Politiker: „Wir sollten Facharbeiter und Menschen mit mittleren Einkommen aus der Spitzenbesteuerung rausholen. Wir brauchen eine große Steuerreform, die kleine und mittlere Einkommen besserstellt.“

Dazu von Abercron: „Dies sollte von uns als CDU in der Groko als politische Initiative aufgegriffen werden.“ „Die Steuereinnahmen des Bundes sind seit 2005 von 190 Milliarden Euro auf 362 Milliarden Euro gestiegen. Zugleich haben sich die Zinsen auf die Bundesschuld massiv reduziert, so dass der Schuldendienst um Milliarden niedriger ausfiel. Die Rekordeinnahmen im fünften Überschussjahr in Folge zeigen, dass etwas faul ist im deutschen Steuersystem. Nur eine Schlussfolgerung ist zulässig: Steuern senken!“, so von Abercron.

Die Hälfte der Zahler des Spitzensteuersatzes verdiene 5000 bis 7000 Euro brutto im Monat. Damit erfasse der Spitzensatz bereits Arbeitnehmer, die nur das 1,5-fache des Durchschnittslohns bekämen.

„Die Groko muss dafür sorgen, dass die Durchschnittsverdiener in Zukunft nicht mehr über alle Maßen beansprucht werden. Zurzeit wird ausgerechnet die Mittelschicht über Gebühr mit dem Spitzensteuersatz belastet. Das muss enden!“, so von Abercron abschließend.

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