AKK neue Verteidigungsministerin

„Ich werde alles daran setzen mit den Möglichkeiten als Abgeordneter des Deutschen Bundestages die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer tatkräftig dabei unterstützen, ihre Aufgabe als Chefin der Bundeswehr erfolgreich zu gestalten,“ so der Pinneberger Bundestagsabgeordnete Michael von Abercron.

„Der schon zur Amtseinführung von Oppositionspolitikern vorgetragenen Kritik, die Ministerin markiere für die Bundeswehr nur das Problem und bringe keine Lösungen, muss entschieden widersprochen werden. Derartige Äußerungen zeugen weder von gutem Stil noch sind sie sachorietiert, denn die neue Ministerin hat in ihrer Antrittsrede die dringenden Probleme deutlich angesprochen und sie hat wie jeder andere Neuling im Amt Anspruch auf eine faire Bewertung ihrer Leistungen nach erst 100 Tagen. Klar ist aber auch, dass unsere Bundeswehr dringend nicht nur eine ideelle, sondern auch eine deutlich erhöhte materielle Unterstützung braucht!“, so von Abercron.

Weiter: „Deutschland muss, wie im Koalitionsvertrag versprochen, dazu beitragen, Europa auch in seinen militärischen Fähigkeiten stark zu machen und eine gemeinsame Sicherheitspolitik gewährleisten.“

„Auch wenn viele es nicht wahr haben wollen: die sicherheitspolitische Lage in der Welt hat sich in der letzten Zeit deutlich verschärft. Der Frieden in der Welt ist so unsicher wie lange nicht mehr. Die aktuellen Entwicklungen in der Straße von Hormus zeigen dies überdeutlich. Natürlich müssen zunächst alle diplomatischen Möglichkeiten genutzt werden. Das ändert aber nichts daran, dass wir auf diese militärischen Bedrohungen der wichtigsten Schifffahrtswege auch Antworten geben können, die nicht nur von unseren Bündnispartnern verstanden werden. Deshalb ist es erforderlich, dass die Ministerin der Politik ein Konzept vorlegt, ob und in welchem Umfang eine Militärbeteiligung gerade nach dem aktuellen Hilfeersuchen in diesem Krisengebiet sinnvoll ist. Unsere Bündnispartner werden sehr genau zur Kenntnis nehmen, wie sich Deutschland bei diesem Anschlag auf den auch für uns wichtigen Seeweg verhält. Diese Frage berührt nicht nur die für uns existenzielle Frage der Glaubwürdigkeit des westlichen Bündnisses, sondern auch die Sicherheit unserer exportorientierten Wirtschaft“ , von Abercron abschließend.

Nach oben